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- Bittere
Pille für die C-Jugendhandballer des SC Gröbenzell: Buchstäblich in
letzter Sekunde verpassen die Jungs von Daniel Holmer und Moritz Klanner die
Qualifikation zur Landesliga.
Vor
heimischem Publikum konnte der Gröbenzeller Nachwuchs zunächst ein 19:14
gegen die Konkurrenz von SG Süd/Blumenau erkämpfen. Das anschließende
Spiel gegen die starke SpVgg Altenerding ging hingegen klar mit 8:20
verloren.
Nun
musste also das letzte Spiel gegen den TSV Vaterstetten entscheiden. Nach
einem schwachen Anfang und vielen ausgelassenen Torchancen (1:4), konnte bis
zur Pause ein 8:8 unentschieden erkämpft werden. Auch nach der Pause sahen
die Zuschauer eine extrem enge Partie von zwei Mannschaften, die in einem
wahren Handballfight um die Landesliga kämpften. Die Führung wechselte
permanent, aber mehr als einen Tor Vorsprung konnte keine Mannschaft
erzielen. Etwa 45 Sekunden vor Schluss standen die Gröbenzeller dann mit
nahezu bereits eineinhalb Beinen in der Landesliga. Ein Tor Führung und
eigener Ballbesitz. Allerdings schaffte man es nicht, den Ball bis zum
Schlusspfiff in den eigenen Reihen zu halten. Den anschließenden
Gegenangriff mussten die jungen Gröbenzeller dann nach einem Foul auch noch
in Unterzahl überstehen. Etwa zehn Sekunden vor dem Ende dann eine aus
Sicht von Trainer Daniel Holmer äußerst umstrittene Entscheidung auf
Siebenmeter für die Gäste, welcher dann zum 15:15 Ausgleich führte.
Daraufhin musste also ein Siebenmeterwerfen die Zugehörigkeit zur
Landesliga klären.
Bei
diesem „Glücksspiel“ zeigten die Gäste aus Vaterstetten die besseren
Nerven und sicherten sich somit die Zugehörigkeit zur Landesliga.
Danach
konnte man den Gröbenzellern die Enttäuschung buchstäblich aus den
Gesichtern ablesen, da das Spiel nach diesem Kampf eigentlich keinen Sieger
verdient gehabt hätte.
Trotzdem
gilt es, die Enttäuschung möglichst schnell zu bewältigen, da am nächsten
Wochenende auch noch die Quali zur Bezirksoberliga gespielt werden muss.
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